Warum es sich lohnt und wie Du auch bei schlechtem Wetter motiviert bleibst
Ich muss gestehen, bevor ich den Hund hatte, war ich nie viel draußen. Bin ich einfach nicht mit groß geworden. Irgendwann habe ich mit dem Joggen angefangen und das war eigentlich das Einzige, was ich draußen gemacht habe. Mit der Zeit kamen dann andere Sachen dazu und der Hund hat mich dann komplett vor die Tür gebracht. Und es ist so schön! Die Natur bietet uns einen einzigartigen Raum zur Bewegung – sei es beim Joggen durch den Wald, einer gemütlichen Radtour oder einer entspannenden Yoga-Session unter freiem Himmel.
In diesem Artikel erfährst Du:
- warum es sich lohnt, draußen Sport zu machen,
- wie Du Dich auch bei schlechtem Wetter überzeugen kannst,
- und welche Bewegungsarten sich besonders eigenen.
Die Vorteile von Bewegung in der Natur
Ehrlich gesagt, habe ich noch nie verstanden, was an Laufbändern im Fitness-Studio motivierend sein soll. Da würde ich mich dann auch einfach lieber nicht bewegen. Auch, wenn es vielleicht irgendwie aufwendiger scheint: Die Bewegung draußen hat so viel mehr zu bieten, als „nur“ den Sport:
- Stressabbau & mentale Erholung
Studien zeigen, dass Bewegung im Grünen Stresshormone reduziert und die mentale Gesundheit stärkt. Die frische Luft, natürliche Geräusche und das Sonnenlicht haben eine beruhigende Wirkung auf unser Nervensystem. Und durch das Auspowern bei der Bewegung kann unser System auch noch entspannen. - Mehr Sauerstoff & bessere Durchblutung
Draußen bewegen wir uns in frischer Luft, nehmen mehr Sauerstoff auf und fördern so die Durchblutung sowie den Zellstoffwechsel – das macht uns wach und leistungsfähiger. Und wie gut ist es, wirklich frische Luft zu atmen und keine, die durch Klimaanlagen gelaufen ist? - Vitamin D-Tankstelle
Tageslicht ist die wichtigste Quelle für Vitamin D, das essenziell für unser Immunsystem und unsere Knochengesundheit ist. Selbst an bewölkten Tagen profitierst Du von natürlichem Licht. - Mehr Motivation & Abwechslung
Die Natur bietet immer wieder neue Eindrücke: wechselnde Landschaften, Jahreszeiten und Temperaturen machen das Training abwechslungsreicher als monotone Workouts im Fitnessstudio. Ich merke z.B., dass ich gefühlt viel schneller bin, wenn ich durch den Wald jogge statt durch den Park, weil ich dort durch Wurzeln und co. abgelenkt bin.
Wie bleibe ich auch bei schlechtem Wetter aktiv?
Ok. Ich bin auch laaaaaange ein Schön-Wetter-Läufer gewesen. Und der Hund ist da auch nicht sonderlich zuträglich: die feine Dame geht nämlich bei Regen nicht aus dem Haus. Aber dafür ist unser liebstes Spazier- und Joggingwetter, wenn es nebelig und trübe ist, vielleicht auch kalt – denn dann ist viel weniger los.
- Die richtige Kleidung macht den Unterschied
Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unpassende Kleidung. Der Klassiker unter den Sprüchen. Mit atmungsaktiver, wasserfester Kleidung und mehreren Schichten bleibst Du warm und trocken. - Realistische Ziele setzen
Es muss nicht die große Joggingrunde sein. Ein kurzer Spaziergang oder eine sanfte Yoga-Einheit sind ebenfalls wertvolle Bewegungsmöglichkeiten. Und gerade Yoga geht auch zu Hause auf dem Balkon oder am offenen Fenster. - Bewegung in den Alltag integrieren
Wenn es draußen ungemütlich ist, kannst du z. B. zu Fuß einkaufen gehen, Treppen statt Aufzüge nutzen oder einfach eine Runde im Park drehen, bevor Du nach Hause gehst. Früher habe ich im 13. Stock gearbeitet – Workout jeden Tag inklusive. 😉 - Sich mit anderen verabreden
Gemeinsam fällt es leichter, motiviert zu bleiben. Verabrede Dich mit Freund:innen zum Spazierengehen oder Radfahren. Oder finde einen Outdoor-Kurs. - Eine positive Einstellung entwickeln
Regen und Kälte können erfrischend sein! Betrachte schlechtes Wetter als Herausforderung und spüre, wie gut es sich anfühlt, danach wieder ins Warme zu kommen.
Welche Bewegungsarten eignen sich?
- Joggen & Walken – Ideal für Herz-Kreislauf-Training und leicht in den Alltag zu integrieren. Außerdem kann man das auch im Urlaub oder auf Dienstreisen immer und überall hin mitnehmen.
- Radfahren – Perfekt, um weitere Strecken zu erkunden und gleichzeitig gelenkschonend aktiv zu sein oder auch, um vollen U-Bahnen und Bussen zu entgehen.
- Wandern & Spazierengehen – Wunderbar für sanfte Bewegung, eine gemeinsame Aktivität mit Freunden und Achtsamkeit.
- Yoga im Wald – Die perfekte Kombination aus Bewegung, Natur und Entspannung. Alleine oder in der Gruppe.
Und wenn Du jetzt auch Lust hast, Yoga in der Natur zu üben, habe ich was für Dich: ab dem 6. Mai findet meine eine wöchentliche Yogastunde im Truderinger Forst mit mir statt. Alle Infos und den Weg zur Anmeldung findest Du hier.